Reisebericht

Tour

Endlich Urlaub! Lange ausschlafen - leider nicht! Morgens um 05:00 Uhr war Treffen an der Raststätte Goldbach. Pünktlich trafen Willi, Eva, Jürgen und Petra mit ihrem Trike an der Raststätte ein. Nach kurzer Begrüßung ging es dann Richtung Würzburg los. Mit einigen Pausen erreichten wir dann nach ca. 800 km, unser geplantes Etappenziel, Gasthof Lamm, bei Memmingen. Da wir die Strecke wirklich flott hinter uns gebracht hatten und wir schon am frühen Nachmittag dort waren, hatte der Gasthof leider noch geschlossen. Kurzentschlossen schwang sich Jürgen auf seine Wing und besorgte erst Mal ein paar Dosen Radler und Bier. So ließ sich die Zeit bis 17:00 Uhr gut überbrücken. Nach dem Einchecken wurden die Goldwings und die Anhänger in die Scheune gefahren, die der Wirt uns freundlicherweise zur Verfügung stellte. Ruckzuck wurden die Zimmer bezogen um frisch geduscht im gemütlichen Biergarten noch ein frisch gezapftes Bierchen zu uns zu nehmen. Das Essen im Gasthof Lamm ist wirklich zu empfehlen. Die Bayrische Speisekarte bietet einiges an gutbürgerlichen Bayrischen Gerichten. Das Fleisch kommt aus der eigenen Metzgerei. Das Frühstück ist reichlich und die Preise sind absolut in Ordnung. Nach dem Essen wurde natürlich noch das eine oder andere Bierchen zu sich genommen bevor wir dann in die gemütlich eingerichteten Zimmer verschwanden und sehr gut schliefen. Nach dem Frühstück ging es dann Richtung Füssen, Bregenz auf den San Bernadino. Die Strecke wird, obwohl Autobahn ab Bregenz landschaftlich reizvoll. Wenn es auf den Bernadino geht ist es richtig schön. Nach dem Bernadinotunnel weiter Richtung Locarno-Brissago, Italien halten. Ist aber gut beschildert. Der Grenzübergang in Brissago bereitet keine Probleme und hier hat man es fast geschafft. Noch ein paar km entlang am Lago Maggiore und man erreicht Cannobio. Durch Cannobio gerade durch und der Kleine Ort Cannero ist erreicht. Die sehr kurvenreiche enge Strecke von Brissago bis Cannero entschädigt für die vielen Autobahnkilometer. Cannero di Riviera Der kleine Ort besticht mit seiner wunderschön angelegten und gepflegten Seepromenade. Vom Campingplatz aus ist zu Fuss, immer am See entlang, alles zu erreichen. Ob Supermarkt, Post, Bäcker und eine vielzahl an Restaurants sind alle in kurzer Zeit zu erreichen. Wenn man die berühmten Märkte in Cannobio oder anderswo erreichen möchte fährt am am besten mit dem Schiff. Der Anleger ist ebenfalls vom Campingplatz zu Fuß zu erreichen. Camping Lido Cannero der kleine zwei-geteilte Campingplatz ist leicht zu erreichen. Der Platz unterteilt sich in zwei Teile, die durch eine Strasse zum See geteilt sind. Der Teil bei der Anmeldung ist terassenförmig angelegt, der obere Teil ist eben. Der Platz ist einfach, ohne Animation oder ähnliches, dafür aber um einiges günstiger als z.B. der in Cannobio. Auf dem oberen Platz gibt es auch zwei Miethütten mit kompletter Ausstattung. Getränke, Zeitungen und andere Kleinigkeiten bekommt man hier ebenfalls. Auf der kleinen schattigen Terrasse kann man auch gemütlich sein Bierchen oder den Aperol schlürfen. Das neue junge Campingplatzteam ist freundlich und sehr nett. Sie helfen immer und sprechen auch Englisch und ein bisschen Deutsch. weiter zu Reisebericht Mosel
Cannero di Riviera